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Mit
Farbe zu gestalten, zahlt sich aus
Die Büroraumgestaltung ist zu wichtig, um sie dem Zufall zu überlassen. Weitsichtige Arbeitgeber steigern durch den wissenschaftlich gestützten Einsatz von Farbe das Wohlbefinden und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden. Zu häufig strahlen Büro- und Geschäftsräume ein stark technisch betontes Ambiente aus, das Emotionen keinen Raum lässt. Gleichzeitig senken die stetig wachsenden Anforderungen die Toleranzgrenze der Menschen gegenüber störenden Umwelteinflüssen. Nur selten werden aber Symptome wie Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Ruhelosigkeit oder Reizbarkeit mit der Arbeitsplatzgestaltung in Verbindung gebracht. Dabei wirken Farben auf die Psyche wie auf die Physiologie des Menschen ein. Gerade die genannten Symptome können von einer stimulationsarmen Arbeitsumgebung ausgelöst werden. Deshalb sind weisse oder graue Wände aus Sicht des Farbberaters – wie auch einschlägige Studien zeigen – keineswegs «neutrale» Flächen.
Wert auf Arbeitsergonomie legen Bei der farblichen Gestaltung des Arbeitsumfelds sollte darauf geachtet werden, dass Arbeits-, Verkehrs- und Ruhezonen, aber auch Empfangs- und Besprechungsbereiche unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen haben. Im Arbeitsbereich ist auch der visuellen Farbergonomie Gewicht beizumessen. Die relativ geringe Investition in eine fachkundige Farb- und Materialgestaltung zahlt sich durch eine höhere Arbeitsproduktivität und durch den Rückgang krankheitsbedingter Absenzen mehrfach aus.
Von Bedürfnissen der Mitarbeitenden ausgehen Ein professionelles Farb- und Gestaltungskonzept analysiert zuerst die Bedürfnisse der einzelnen Nutzergruppen und die Funktionen der verschiedenen Raumgruppen. Schliesslich lassen sich auch die Farben der Corporate Identity sinnvoll in ein Farbkonzept integrieren. Und nicht zuletzt stimmt ein umfassendes Konzept auch das äussere Erscheinungsbild eines Firmengebäudes mit der Inneneinrichtung ab.
Anmutungsbeispiele von verschiedenen Firmenbereichen:
Eingangshalle - Empfang Cafeteria - Entspannungsraum
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Legende: 1 Nebenwände 2 Textilien z.B. Vorhänge etc. 3 Hauptwände 4 Akzente z.B. Möbel, Polster, Türen etc. 5 Decke und Boden
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