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Farben für Kinder
 
Durch den bewussten und wissenschaftlich gestützten Einsatz von Farbe, Licht und Oberflächenmaterialien könnten Kindergärten und Schulhäuser noch wertvollere Lernorte werden.
 
Wechselnde Umweltreize sind für eine positive kindliche Entwicklung eine wichtige Voraussetzung. Deshalb sollten Lehrpersonen bei Um- und Neubauten von Kindergärten und Schulhäusern versuchen, wenn möglich in Begleitung von Farb- und Umweltpsychologen, aktiv auf den Planungs- und Gestaltungsprozess einzuwirken.

Von den Bedürfnissen der Kinder und Lehrpersonen ausgehen
Eine menschenzentrierte Architektur sollte von den Bedürfnissen der Kinder und Lehrpersonen ausgehen. Gerade für Kinder, die mit dem Eintritt in den Kindergarten vielleicht zum ersten Mal einen grossen Teil ihres Alltags ausserhalb ihrer vertrauten Umgebung verbringen, ist es von zentraler Bedeutung, dass sie Geborgenheit und Sicherheit erleben können. Auch die Eigenschaft der Farbe als Medium zur räumlichen Orientierung, wird oft noch zu wenig genutzt. Gerade jüngeren Kindern könnte man mit Hilfe bewusst gewählter Farben in grossen Schulhäusern oder Kindergärten der Einstieg in die noch fremde Lebenswelt wesentlich erleichtern.

Farbe beeinflusst Körper und Psyche
Farben können dazu eingesetzt werden, reizintensive oder reizarme Situationen zu produzieren. Räume, die einheitlich in Weiss oder Grau gestrichen werden, wirken stark monoton auf Kinder. Studien zeigen, dass ein längerer Aufenthalt in einer spannungslosen Umgebung Anzeichen von Ruhelosigkeit und Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und gar Wahrnehmungsstörungen auslösen kann. Eine ausgewogene Gestaltung, welche das richtige Mass an optischen Reizen setzt, ist auch deshalb anzustreben, weil gerade Kleinkinder auf diese Einflüsse speziell empfindlich reagieren.
 
Presseberichte und Fachartikel zum Thema Farben für Kinder: